31. Oktober 2020

Gefühle für die es Rezepte gibt - im Gespräch mit Anna Nussbaumer von APUR

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Anna Nussbaumer ist Elementarpädagogin, Kommunikationswissenschafterin, Mentorin und Powerfrau und teilt mit uns in Workshops und Kursen ihr umfassendes Wissen über unsere Hormone, den weiblichen Zyklus und das Geschenk, das er uns macht. Anna litt selbst jahrelang unter Menstruationsschmerzen und diese brachten sie schon sehr jung dazu, sich mit ihrer Menstruation auseinander zu setzen. Die Entdeckungen die sie dabei machte, empfindet sie heute als „Geschenk“, das sie inzwischen mit hunderten Frauen in Workshops und Kursen teilt. In unserer zweiten Podcastfolge von „Gefühle für die es Rezepte gibt“ sprechen wir über *die Freude seine Weiblichkeit zu leben *wie unser Hormon- und Emotionssystem zusammenhängt *dass der Zyklus in allen Lebensphasen da ist (auch in der Meno-Pause, Prä-Pubertät, Unfruchtbarkeit) *die vier Phasen des weiblichen Zyklus( schwarze Phase (der zyklische Winter) / weiße Phase (der zyklische Frühling) / rote Phase (der zyklische Sommer) / violette Phase (der zyklische Herbst) * was wir von den Zykluswellen lernen können * wie wir (auch im Berufsleben) profitieren, wenn wir mit dem Zyklus mitgehen * den männlichen Zyklus und wie er sich vom weiblichen unterscheidet

Shownotes

„Die weiße Phase, der innere Frühling, (Anm.: Phase nach der Menstruation, Anstieg des Östrogens und Testosterons) oder auch die Phase der Priesterin genannt - bringt uns sehr viel Klarheit und Lebensfreude. Die meisten Frauen fühlen sich in dieser Phase „normal“ - das liegt auch daran, dass wir in dieses Leistungsprinzip, in das wir hineingeboren sind, dieser Phase sehr stark gleicht. Wo das Problem dann beginnt ist, dass wir Frauen auch in den anderen Phasen versuchen auch so zu sein. Damit verpassen wir aber die „anderen Geschenke."

„In der violetten Phase, der Phase der Kriegerin, bereitet sich der Körper darauf vor das unbefruchtete Ei wieder abzustoßen. Dies benötigt 80% der Energie deines Körpers - unglaublich viele Ressourcen darauf verwendet werden, dass dieser Prozess in Gang kommt. … dies ist auch der innere Herbst, auf der einen Seite schenkt uns die Natur gerade alles, die Lebensmittel, die Farben - es ist eine Pracht … und gleichzeitig stirbt alles. Da zeigt sich auch das größte Paradoxon unseres Lebens: Es ist lebendig und stirbt zur gleichen Zeit.“