31. Jänner 2021

Gefühle für die es Rezepte gibt - im Gespräch mit Manuel Goditsch

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Der Musiktherapeut, angehende Psychotherapeut und Musiker Manuel Goditsch und ich nähern uns in der Folge dem Thema Emodiversität. Darunter versteht man die Fähigkeit Gefühle vielfältig und differenziert wahrzunehmen zu können. Wir diskutieren und versuchen Antworten auf die Fragen zu finden - Was steckt hinter dem Begriff Emodiversität - Was ist eigentlich ein Gefühlshaushalt - Wie kann uns das Wahrnehmen - auch der negativen und spannungsgeladenen Gefühle unterstützen mit belastenden Situationen umzugehen und wie können wir sie üben und ganz konkret im Alltag nutzen

Shownotes

"Der Begriff "Resonanz" ist hier ein wichtiger. Je achtsamer, wacher und auch neugieriger ich mit mir selbst in Beziehung gehe, umso wacher und offener bin ich dann auch für die Begegnungen mit anderen.“

„Es hängt viel damit zusammen, wie bspw. Bezugspersonen von Kindern, ihre Gefühle wahrnehmen und benennen können und auch darauf reagieren können. Je facettenreicher Eltern oder Bezugspersonen auf Verhaltensweisen von Kindern reagieren, umso eher lernen Kinder emodivers wahrzunehmen.“

„Wut als negatives Gefühl zu bezeichnen finde ich voll schade, weil ich finde, Wut ist eine total wichtige Reaktion von uns Menschen. Ich finde die Unterscheidung von guten und schlechten, positiven und negativen Gefühlen verständlich, aber für mich auch schwierig.“