28. März 2021

Gefühle für die es Rezepte gibt - im Gespräch mit Max Thomasberger

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Max Thomasberger ist Data-Scientist, Tontechniker und Musiker - in unserer aktuellen Podcastfolge sprechen wir über die Erleichterung, sich mit seiner Durchschnittlichkeit zu versöhnen, wie ihm die Statistik dabei geholfen hat und welche Rolle Social Media heute bei unserer Eigenwahrnehmung spielt und welches "falsche" Bild von Normalität auf diesen Medien für uns gespiegelt wird.

Shownotes

"Die Statistik hat mir emotional mehr gebracht, als die Musik, nämlich, dass es vollkommen ok ist, durchschnittlich zu sein."

"Früher wollte ich Rockstar-Producer werden ... und da hat mir die Statistik tatsächlich ein bisschen das Seelenheil wieder gebracht, weil ich dort so Dinge wie den "Survivorship-Bios" kennen gelernt habe."

"Alles strebt statistisch zum Durchschnitt - alleine unsere Körpermerkmale, unsere Größe, unser Gewicht .... wir wollen alle überdurchschnittlich sein und das ist absurd: Einfach weil es statistisch so nicht ist. Das wird natürlich auch von den Medien befeuert. Die besonders schönen Leute auf Instagram - das sind statistisch gesehen alles Ausreißer."

"Wenn Du Dir die statistischen Ausreißer (wie die Erfolgreichen auf Instagram) in anderen Merkmalen ansiehst, sind die dann auch dort wieder durchschnittlich."